Berich über das Neujahrskonzert 2018

Perfekter Einstand für Michael Weib beim Neujahrskonzert der Daadetaler Knappenkapelle

Festbild

Erstmalig in der Vereinsgeschichte veranstaltete die Daadetaler Knappenkapelle aufgrund widriger Wetterbedingungen statt des traditionellen Konzerts im Advent ein Neujahrskonzert. Die hohe Zuschauerzahl bestätigte die Entscheidung des Vorstands: Knapp 480 Besucher wollten sich das Konzert am vergangenen Sonntag nicht entgehen lassen. Eröffnet wurde das Konzert durch das große Orchester mit der Ouvertüre „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacque Offenbach. Bereits dieses Stück verlangte von den Musikerinnen und Musikern höchste Fingerfertigkeit an den Instrumenten. Als Solisten überzeugten hierbei die beiden Klarinettisten Max Scheel und Kai Urrigshardt sowie Bernd Weber am Saxophon. Der neue Dirigent der Knappen, Michael Weib, hatte an diesem Abend gleich zwei Aufgaben zu bewältigen: Neben dem Dirigat führte er die Zuhörerinnen und Zuhörer sehr kurzweilig und unterhaltsam durch das Konzertprogramm. Somit war sein Einstand mit der Daadetaler Knappenkapelle perfekt. Weiter ging es mit „Alpine Inspirations“ aus der Feder von Martin Scharnagl. Der Komponist beschreibt in diesem Werk die vielfältige Schönheit der Berge. Anhand der eindrucksvollen Musik wurden die Zuhörer mit auf eine Bergwanderung genommen: Von den ersten Sonnenstrahlen begrüßt, startete die Wanderung zunächst ganz leicht. Mit zunehmenden Höhenmetern fiel der Aufstieg jedoch immer schwerer. Doch die Anstrengung wurde belohnt: Am Gipfel angekommen kehrte Ruhe ein und das atemberaubende Panorama konnte genossen werden. Nach dieser Reise in die wunderschöne Bergwelt nahmen die Daadetaler Knappen ihre Zuhörer mit in die Welt des Films. Mit dem Werk „Batman“ intonierten die Musiker die drei bekanntesten Themen aus dem Soundtrack zum Kinofilm Batman, welches von Toshihiko Sahashi arrangiert wurde. Als Solisten begeisterten Volker Runkel und Bernd Weber am Saxophon.  Anschließend trat das Vorjugendorchester unter der Leitung von Max Scheel auf. Mit den beiden Stücken „Farmhous Rock“ und „Sunny Samba“ von Jacob de Haan zeigten die Kinder ihr Können.

Foto 2

Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete das Jugendorchester unter der Leitung von Marcel Urrigshardt. Für ihn war es ebenfalls der erste große Auftritt als Dirigent der Jugend. Er löste Stefan Hees nach knapp fünf Jahren am Taktstock ab. Auch die Jugendlichen zeigte sich von ihrer besten Seite: Mit den Stücken „Summon the Heroes“, „The Magic of Harry Potter“ und „Carol of the Bells“ unterhielten sie die Zuhörer kurzweilig und ernteten großen Applaus. Mit dem österreichischen „Ruetz-Marsch“ begrüßte das große Orchester das Publikum zum zweiten Teil. Ein Konzerthöhepunkt war das „Concertino pour Clarinette“, komponiert von Carl Maria Weber. Als Solist trat Sönke Lenz auf, der die Zuhörer mit seiner hervorragenden Leistung stark beeindruckte. Für seine musikalische Darbietung wurde er mit tosendem Beifall belohnt. Im Anschluss an dieses sowohl für das Orchester als auch den Solisten herausfordernde Concertino, folgte das majestätisch und gleichzeitig nachdenklich stimmenden Werk „Schmelzende Riesen“. Armin Kofler intonierte mit diesem Auftragsstück aus dem Jahr 2011 aufgrund der Klimaerwärmung den Rückzug der alpinen Gletscher. Neben der Erhabenheit der Gletscher wurde auch die Fahrt mit einem Schlittenhundegespann musikalisch dargestellt.  Anschließend gabs erneut Filmmusik auf die Ohren: Die Musikerinnen und Musiker präsentierten die Filmmelodie „The March from 1941“ aus der Komödie „Wo bitte geht’s nach Hollywood?“. Beim abschließenden „Glück Auf“ klatschte und sang das Publikum begeistert mit und auch der „Radetzky Marsch“ als Zugabe sorgte für hervorragende Stimmung im Publikum.

HLink

Ehrung für 70 Jahre musizieren Der erste Vorsitzende Timo Hölzemann nutzte die Gelegenheit im Neujahrskonzert, um einen verdienten Musiker zu ehren: Ehrenmitglied Helmut Link aus Sassenroth wurde für 70 Jahre aktives Musizieren in den verschiedensten Orchestern und Ensembles geehrt. Der Jubilar nahm die überraschenden Glückwünsche freudig entgegen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.